Wollte man dem Wetterbericht glauben schenken, so war das vergangene Wochenende das letzte heiße seiner Art in diesem Jahr. Perfekte Bedingungen also, um es mal wieder Open Air krachen zu lassen. Und so waren wir beim Hoffest des Ziegenhof Pusack in der Nähe von Bad Muskau an der polnischen Grenze geladen. Zu viel zu früher Stunde, wie die meisten fanden, legten wir Richtung Osten ab um nach knapp 3 Stunden und einer unterhaltsamen Fahrt unsere Autos direkt neben der Bühne, die am Grenzfluss Neiße gelegen war, abzustellen. Und irgendwie lief es wie jedes Konzert in diesem Jahr: nach kleinen Anlaufschwächen rockten wir das Festgelände unter großem Applaus und mehreren Zugabenwünschen. Aber viel wichtiger war, dass auch das „Drumherum“ perfekt war: wahnsinnig nette Leute, eine außergewöhnlich große Gastfreundschaft, den leckersten Käse diesseits des Äquators und perfekte Bedingungen. Auch unser kurzer Ausflug nach Polen um Zigaretten zu kaufen, lief weitestgehend ohne Zwischenfälle ab, und das obwohl wir das vorher empfohlene Vergnügungsetablissement nicht gefunden haben.
Herr Beam war auch dabei – unschwer an diesem super Foto zu erkennen
Was ist immer wichtig im Umfeld eines Konzertes? Ganz einfach: danach noch mit allen Gästen Party zu machen. Das gelang in Pusack besonders gut, wenngleich die ganze Band hiermit beim Pianisten zu Kreuze kriecht, da dieser allein das Equikmemp in den Transporter räumte und der Rest während dessen mit den Leuten und Kumpel Jim Beam Party machte, was für einige unter uns schrecklich und mit großen Gedächtnislücken endete. Achso: hat jemand die blaue Jacke des Saxophonisten gesehen?
Ja wenn wir unseren Thomas nicht hätten. Unser Anakel (Steigerungsform Komparativ von Orakel) und Ruhepol, der wegen uns das Mittagessen mit der Familie platzen lassen musste. Was wären wir ohne ihn und deswegen widmen wir diesen Blog neben den großartigen Pusackern auch ihm.
Wir freuen uns, dass wir gefragt wurden, nächstes Jahr wieder beim Hoffest zu spielen. Das erste Septemberwochenende ist dafür hiermit schon mal reserviert. Dann jedoch sollten alle auf den Saxophonisten achten, damit der sich nicht wieder so enorm daneben benimmt.
Dieser Blogeintrag wird nicht geschlossen, ohne auf die neueste Errungenschaft der Scuttles hinzuweisen. Endlich ist es soweit, der geneigte Sympathisant unseres Tuns aber auch jener, der gern mal mit einer dämlich-kreativen Obertrikotage zu glänzen weiß hat ab sofort die Möglichkeit, sich mit Devotialien in Form von Scuttles-T-Shirts einzudecken. Hierzu empfehlen wir wärmstens den folgenden Link: www.scuttles.de/shop
Obwohl wir Merchandising zutiefst verabscheuen, jedoch nicht ausreichend Rückgrat beweisen, dies zu verhindern, würden wir uns freuen, immer mehr mit diesen Shirts eingekleidete Menschen bei unseren Konzerten zu sehen.
In diesem Sinne gehen die abschließenden Grüße noch mal nach Pusack!
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